KERNEL LEVEL ANTI-CHEAT BYPASS
⚠️ HAFTUNGSAUSSCHLUSS: NUR FÜR BILDUNGSZWECKE
Das Umgehen von Anti-Cheat-Software verstößt gegen die Nutzungsbedingungen und kann zu permanenten Bans führen. Dieser Guide erklärt die Konzepte für Sicherheitsforschung und das Verständnis moderner Anti-Cheat-Architekturen.
EINFÜHRUNG
Moderne Anti-Cheats wie BattlEye, Easy Anti-Cheat (EAC) und Vanguard operieren auf Ring 0 (Kernel-Modus).
Traditionelle User-Mode-Cheats mit ReadProcessMemory werden
sofort durch Kernel-Mode-Callbacks erkannt.
Um diese Systeme zu umgehen, müssen Angreifer ihren eigenen unsignierten Treiber in den Kernel laden, um Speicher zu lesen/schreiben ohne Erkennungsmechanismen auszulösen. Dieser Guide erklärt, wie diese Techniken funktionieren.
VORAUSSETZUNGEN
- C/C++ Programmiererfahrung - Fortgeschrittene Kenntnisse erforderlich
- Windows Driver Kit (WDK) - Für Treiberentwicklung
- Verständnis von Windows Internals - Kernel-Strukturen, Callbacks, etc.
- Ein verwundbarer Treiber - Zum Ausnutzen von Driver Signature Enforcement (DSE)
KERNKONZEPTE
1. Driver Signature Enforcement (DSE)
Windows verlangt, dass alle Kernel-Mode-Treiber von Microsoft digital signiert sind. Da Cheat-Entwickler keine Microsoft-Signaturen bekommen können, müssen sie DSE umgehen.
Häufige Bypass-Methoden:
- KDMapper: Nutzt verwundbare Intel/AMD-Treiber (z.B. iqvw64e.sys, gdrv.sys) um unsignierte Treiber manuell in Kernel-Speicher zu mappen
- Bootkits: Hookt den Bootloader um DSE zu deaktivieren, bevor der Windows-Kernel lädt
- DSEFix: Patcht das CI.dll-Modul des Kernels um Signaturprüfungen zu deaktivieren
HANDLE hDevice = CreateFileA(
"\\\\.\\VulnerableDriver",
GENERIC_READ | GENERIC_WRITE,
0, NULL, OPEN_EXISTING, 0, NULL
);
DWORD bytesReturned;
DeviceIoControl(
hDevice, IOCTL_MAP_DRIVER,
driverBuffer, driverSize,
NULL, 0, &bytesReturned, NULL
);
2. Kernel Callbacks & Erkennung
Anti-Cheats registrieren Callbacks für Prozess-/Thread-/Image-Load-Events. Jede verdächtige Aktivität löst Erkennung aus.
Häufige Callbacks zu vermeiden:
PsSetCreateProcessNotifyRoutine- Überwacht ProzesserstellungPsSetLoadImageNotifyRoutine- Überwacht DLL-InjectionObRegisterCallbacks- Schützt Prozess-Handles
3. Kommunikationsmethoden
Standard-IOCTL-Kommunikation wird leicht erkannt durch Scannen nach registrierten Device-Objekten.
Stealthigere Alternativen:
Shared Memory (SMAP)
Erstelle eine gemeinsame Speichersektion, die sowohl vom User- als auch vom Kernel-Modus erreichbar ist. Kein Device-Objekt = schwerer zu erkennen.
Data Pointer Hooking
Hijacke einen Pointer in einem legitimen Treiber (z.B. NIC-Treiber) um auf deine Kommunikationsfunktion zu zeigen.
Mouse/Keyboard Filter
Hänge einen Filter an Eingabegeräte und kodiere Befehle in gefälschten Input-Events.
4. Spuren verwischen
Nach dem Laden musst du alle Spuren deines Treibers aus dem Kernel-Speicher entfernen.
PVOID MmUnloadedDrivers = GetProcAddress("MmUnloadedDrivers");
RtlZeroMemory(MmUnloadedDrivers, sizeof(UNLOADED_DRIVERS) * 50);
// Big Pool Allokationen löschen
ExFreePoolWithTag(DriverObject, 'TAG');
// PE-Header löschen
RtlZeroMemory(DriverBase, 0x1000);
5. Speicher lesen ohne Erkennung
Direkte MmCopyVirtualMemory-Aufrufe werden gehookt. Nutze alternative
Methoden:
- Physical Memory: Lesen via
MmMapIoSpacenach Übersetzung von virtuellen→physischen Adressen - MDL Mapping: Erstelle Memory Descriptor Lists um Zielprozess-Seiten zu mappen
- APC Injection: Queue Asynchronous Procedure Calls um im Zielkontext auszuführen
FAZIT
Kernel-Level Anti-Cheat-Bypass ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Sobald ein öffentlicher Mapper oder eine Technik veröffentlicht wird, wird sie innerhalb von Tagen oder Wochen geflaggt.
⚠️ Rechtliche & Ethische Erinnerung:
- Cheats in Online-Spielen zu nutzen verstößt gegen die Nutzungsbedingungen
- Das Verteilen von Cheat-Software kann gegen Computerbetrug-Gesetze verstoßen
- Diese Informationen dienen nur der Sicherheitsforschung und dem Verständnis von Verteidigungstechniken
Der einzige Weg, langfristig unerkannt zu bleiben, ist die Entwicklung privater, maßgeschneiderter Treiber und das Finden eigener verwundbarer Treiber zum Ausnutzen. Öffentliche Tools werden sofort verbrannt.